Wolf und Weidetiere - (un-) lösbarer Zielkonflikt?

08.10.2020

Unter dieser Überschrift stand die Veranstaltung der Junglandwirte Burgdorf und des Landvolks Hannover e.V. zu der sich gestern ca. 100 Personen, natürlich coronakonform unter Beachtung der AHA-Regeln auf einer Wiese bei Immensen einfanden. 

Die Veranstaltung hatte zu einem Austausch zwischen betroffenen Weidetierhaltern und der Politik  eingeladen. Gerade das Gebiet um das Burgdorfer Holz wird zur Zeit durch Anwesenheit von Wölfen vor sehr große Probleme gestellt. Die Rissgeschehen in diesem Gebiet haben ein nicht hinnehmbares Ausmaß für die Weidetierhalter angenommen. 

Auf der Veranstaltung wurde direkt vor Ort sehr anschaulich dargestellt, wie ein wolfsabweisender Zaun zum Schutz für Weidetiere aussehen muss. Dazu gab es Erklärungen, welche Kriterien ein Zaun erfüllen muss, wenn er als Präventivmaßnahme von Land gefördert werden soll. In einer anschließenden Diskussion konnten die Teilnehmer Fragen an die anwesenden Politiker stellen. Der Diskussion stellten sich: MDL Thordies Hanisch (SPD), MDL Rainer Fredermann (CDU), Michael Scheer-Behrens (NABU), Sonja Papenfuß (Region Hannover).

Die Veranstaltung war für einen Donnerstag Nachmittag sehr gut besucht. Dies zeigt, die Betroffenheit und Dringlichkeit mit der die Probleme, die der Wolf den Weidetierhaltern macht,  angegangen werden müssen. Leider sind auch immer noch die Hilfsmaßnahmen durch das Land nicht zielführend genug, wenn sie sich teilweise selbst Steine in den Weg legen. Wie z. B. beim Zaunbau, wo zwar alle Weidetierhalter eine Förderung zum Zaunbau erhalten können, aber eben nicht jeder Tierhalter nach Baurecht einen Zaun bauen darf. 

 

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