Pferdetouristische Positionen verdeutlicht

(16.09.2023) Der Unterausschuss Tourismus des Niedersächsichen Landtags bereiste kürzlich den LK Lüneburg. Dabei wurde u.a. der Glockenhof in Amelinghausen besucht, ein seit vielen Jahren etablierter pferdetouristischer Betrieb. Nachdem Jochen Studtmann einleitend seinen Betrieb, dessen Entwicklung, Positionierung und dessen aktuelle Probleme - auch die Themen Wolf und GOT kamen zur Sprache - skizziert hatte, informierte Martin Exner als Tourismusbeirat die Positionen der Pferdeland Niedersachsen GmbH. Dabei zeigte er erneut das Potential auf, das der Pferdetourismus für Niedersachsen bietet und ging insbesondere auch  - auch wenn es seit 2020 deutliche Verbesserungen gegeben hat - auf die nach wie vor vorhandenen Möglichkeiten eines verbesserten Marketings für die vorhandenen pferdetourisrischen Angebote ein. Neben einer verbesserten Sichtbarkeit auf den Seiten der landeseigenen touristischen Marketinggesellschaft TMN forderte er dabei die Etablierung eines festen "Kümmerers" für dieses Thema bei der TMN sowie die Neuaufnahme eines Dialogs der wesentlichen Akteure mit dem Ziel einer Weiterentwicklung der vorhandenen Potentiale. Auch die Themen "Förderung überregionaler pferdetouristischer Events" und einer aktuellen Studie zum Wirtschaftsfaktor Pferd in Niedersachsen wurden angesprochen.

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Neues Rechtsgutachten zum Wolf

(31.08.2023) Rechtsgutachten zu den Möglichkeiten der Einführung eines Bestandsmanagements für den Wolf - Ein aktives Bestandsmanagement des Wolfes ist europarechtskonform möglich. Zu diesem Ergebnis kommt der Jenaer Staatsrechtler Professor Dr. Michael Brenner in einem jetzt veröffentlichten Gutachten im Auftrag der FDP-Bundestagsfraktion. Hier geht es zur vollständigen Veröffentlichung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung zu diesem Thema: FN-Bericht
und hier geht es zum Gutachten.

Gespräch zum Thema Pferdetourismus mit Landtagsabgeordneten

Am 16.08.2023 besuchten Niedersächsische Landtagsabgeordnete der CDU aus dem Tourismusausschuss das Turniergelände Luhmühlen zu einem Informationstreffen über den Pferdetourismus im Land im Allgemeinen sowie die Gegebenheiten in Luhmühlen im Speziellen. Martin Exner als Fachbeirat Pferdetourismus der Pferdeland Niedersachsen GmbH (PLN) gab einen umfassenden Überblick der aktuellen Situation. Dr. Roland Wörner und Julia Otto gaben einen Einblick in die Arbeit des Ausbildungszentrums Luhmühlen und der ebenfalls in Luhmühlen ansässigen Turniergesellschaft. Weitere aktuelle Themen aus der Arbeit der Pferdeland Niedersachsen GmbH wie der Konflikt zwischen Wolf und Weidetierhaltung und die neue GOT konnten in diesem Gespräch den Abgeordneten nähergebracht und aus Sicht von Pferdehaltern erläutert werden. Bei einer Besichtigung des Landkreises Lüneburg durch den kompletten Tourismusausschuss des Landtags im September wird ein Programmpunkt sich erneut dem Thema Pferd widmen, Martin Exner wird auch hier als Referent auftreten.

Geschäftsführungswechsel in der Pferdeland Niedersachsen GmbH

(15.08.2023)  Vier Jahre hat Alexandra Duesmann die Geschicke der Pferdeland Niedersachsen GmbH geleitet. Auf eigenen Wunsch legt sie die Geschäftsführung der Gesellschaft nun in die Hände von Dr. Katharina Wiegand. „Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht mit unserer Arbeit. Wir konnten ein enges Netzwerk zur Politik und zu anderen maßgeblichen Organisationen aufbauen. Die Arbeit erfordert großen Einsatz und es ist mir wichtig, dass auch zukünftig genügend Zeit für diese wichtigen Aufgaben zur Verfügung steht. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn die Arbeit war sehr interessant, lehrreich und vielschichtig, aber ich weiß die Gesellschaft für die Zukunft in den besten Händen,“ so die scheidende Geschäftsführerin. Dr. Katharina Wiegand promovierte in Agrarwissenschaften und war mehrere Jahre beim Hannoveraner Verband angestellt. Nun ist sie als Sachverständige für Pferdezucht- und Haltung tätig und sieht in der Arbeit für die Pferdeland Niedersachsen GmbH die ideale Ergänzung zu ihrer weiteren beruflichen Tätigkeit. Frau Duesmann bleibt in Ihrer Funktion als Präsidentin des Pferdesportverband Hannover der Gesellschaft weiterhin als Gesellschafterin verbunden.

Zusätzliches Geld vom Land: Förderung für Herdenschutz geht weiter

PI 059/2023 Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (29.06.2023)

MINISTER MEYER: „MIT 6,7 MILLIONEN EURO WERDEN MITTEL FÜR HERDENSCHUTZ UND ENTSCHÄDIGUNGEN BEI WOLFSRISSEN MEHR ALS VERDOPPELT“

Die Mittel für den wichtigen Schutz der Weidetiere vor möglichen Wolfsrissen werden – wie von Minister Christian Meyer versprochen – noch für dieses Jahr deutlich aufgestockt. Damit können viele weitere Anträge von Tierhalterinnen und Tierhaltern für Herdenschutz und Prävention schnell bewilligt werden. „Ich bin Finanzminister Gerald Heere ausgesprochen dankbar, dass er auf meinen Antrag hin für das laufende Haushaltsjahr kurzfristig zusätzliche 3,7 Millionen Euro für den Herdenschutz und für Entschädigungen bei Wolfsrissen frei gegeben hat“, so Minister Meyer. Bisher standen dafür im Jahr 2023 knapp 3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördermittel konnten also mehr als verdoppelt werden.“

„Die Förderung des Herdenschutzes geht weiter. Gerade die tiergerechte Weidehaltung von Schafen, Pferden und Rindern ist für den Naturschutz, die Deiche und das Grünland von hoher Bedeutung. Ich freue mich sehr, dass wir die tierhaltenden Betriebe in diesem Jahr mit über 6,7 Millionen Euro unterstützen können“, sagte Meyer. „Wie versprochen: Es wird keinen Förderstopp geben, weder für Zäune zum Herdenschutz, noch für Billigkeitsleistungen bei nachgewiesenen Wolfsrissen.“

Somit können Anträge der Tierhalterinnen und Tierhalter auf präventive Herdenschutzmaßnahmen nicht nur weiter bearbeitet, sondern entsprechende Zahlungen auch bewilligt werden. Allein bis Mai 2023 war mit über 400 Anträgen eine Rekordzahl an neuen Anträgen für Präventionsmaßnahmen bei der Landwirtschaftskammer eingegangen. Zwar hat die Behörde in diesem Jahr schon rund 470 Anträge bewilligt, darunter war aber noch eine große Anzahl von Anträgen aus den Vorjahren, die zunächst abgearbeitet werden mussten.

Minister Meyer bedankte sich auch für die gute Arbeit der Landwirtschaftskammer: „Die große Nachfrage nach den Herdenschutzmaßnahmen ist ein gutes Zeichen. Denn die Tierhalterinnen und Tierhalter arbeiten aktiv daran mit, ihre Tiere vor möglichen Wolfsangriffen zu schützen. Sie haben erkannt, dass der Einsatz von speziellen Schutzzäunen und auch von Herdenschutzhunden sehr wirksam ist. Es gab aber zuletzt schlichtweg mehr Anträge als Geld im Haushalt. Das haben wir jetzt schnell und effektiv behoben.“

Das Finanzministerium hat entsprechenden Umschichtungen im Haushalt des Umweltministeriums zugestimmt und zugleich zusätzliche Mittel für das laufende Haushaltsjahr frei gegeben. „Ich werde mich dafür stark machen, dass es auch in den kommenden Jahren nicht zu Mittelkürzungen beim so wichtigen Herdenschutz kommt“, sagte Meyer. „Der Herdenschutz ist wichtig, um die Nutztierschäden durch den Wolf zu reduzieren. Dadurch kann auch die Diskussion bei diesem schwierigen Thema weiter versachlicht werden. Wir stehen klar an der Seite der Weidetierhalter und ihrer wertvollen Arbeit für Deichschutz, Naturschutz und Landschaftspflege.“

Pferdeland Niedersachsen GmbH

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