Corona- Fragen und Antworten - Auszug aus den FAQ

01.12.2021 Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

FAQ Nutzung von Sportanlagen/Reitsport

Warnstufe 1:

Nach § 8b Abs. 3 Nds. Corona-Verordnung hat jede Person,

- die eine Sportanlage in geschlossenen Räumen nutzen will, bei Betreten entweder einen Impfnachweis gemäß § 2 Nr. 3 SchAusnahmV oder einen Genesenennachweis gemäß § 2 Nr. 5 SchAusnahmV vorzulegen (2-G Regel).

- die eine Sportanlage unter freiem Himmel nutzen will, bei Betreten einen Impfnachweis gemäß § 2 Nr. 3 SchAusnahmV, einen Genesenennachweis gemäß § 2 Nr. 5 SchAusnahmV oder einen Nachweis über eine negative Testung gemäß § 7 vorzulegen.

Warnstufe 2:

Nach § 8b Abs. 4 Nds. Corona-Verordnung hat jede Person,

- die eine Sportanlage in geschlossenen Räumen nutzen will, bei Betreten entweder einen Impfnachweis gemäß § 2 Nr. 3 SchAusnahmV oder einen Genesenennachweis gemäß § 2 Nr. 5 SchAusnahmV und daneben jeweils zusätzlich einen Nachweis über eine negative Testung gemäß § 7 vorzulegen (2G-plus Regel)

Außerdem ist eine Atemschutzmaske mindestens des

Schutzniveaus FFP2, KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus zu tragen.

- die eine Sportanlage unter freiem Himmel nutzen will, hat bei Betreten entweder einen Impfnachweis gemäß § 2 Nr. 3 SchAusnahmV oder einen Genesenennachweis gemäß § 2 Nr. 5 SchAusnahmV vorzulegen. (2-G Regel)

Der/die Betreiber/in der Sportanlage hat die o.g. Nachweise aktiv einzufordern. Wird der Nachweis nicht vorgelegt, so ist der Person der Zutritt zu der Sportanlage zu verweigern (§ 8 Abs. 4 S. 2,3 Nds. Corona-Verordnung).

Nach § 8b Abs. 6 Nds. Corona-Verordnung gilt die 2G-Regel/2G-plus Regel nicht für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen.

Wichtige Hinweise:

Zu unterscheiden ist, wer die Sportanlage betritt. Für die Nutzer/Pferdehalter gilt auf Sportanlage in der Warnstufe 2 zum Betreten 2G plus, für die Betriebsangehörigen (Arbeitsverhältnis) und z.B. auch Hufschmiede, Tierärzte etc. gilt die Anlage als Arbeitsstätte, es gilt 3G.

Tierversorgung

Jede/r, die/der ein Tier hält/besitzt ist für dessen Wohlergehen verantwortlich. Wenn ein Tierbesitzer die o.g. Vorgabe nicht erfüllen und folglich sein Tier nicht richtig versorgen kann, liegt die Verantwortlichkeit beim Halter bzw. Besitzer, die/der grundsätzlich gehalten ist, entsprechende (Vorsorge)Maßnahmen zu ergreifen. Das ist nichts anderes, wie wenn die Tierversorgung z. B. aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, man im Krankenhaus liegt, in den Urlaub fährt, sich auf einer Dienstreise befindet o. Ä. – auch in diesen Fällen sorgt man schließlich für Ersatz.

Pferdehaltungseinrichtung

Eine bloße Einrichtung für die Unterbringung von Pferden, die nicht an eine Reitanlage angeschlossen ist, dient nicht dazu, darin Sport auszuüben. Dort stehen ausschließlich Tiere, die versorgt werden müssen. Folglich gelten die vorgenannten besonderen Vorschriften der Corona-Verordnung nicht für die Tierversorgung in solchen Einrichtungen.

Wenn diese Haltungseinrichtung jedoch räumlich mit einer Reitanlage verbunden ist, ist das gesamte Gelände als Sportanlage zu sehen, es gelten die Zutrittsbeschränkungen gem. Corona-Verordnung.

Findet die Selbstversorgung von Pferden jedoch gemeinsam mit anderen Pferdehaltern - z. B. im Rahmen einer Pensionspferdehaltung, Haltergemeinschaft etc. auf einer Reitanlage statt, ist der gesamte Betrieb als Sportanlage zu betrachten und fällt unter die vorgenannten besonderen Bestimmungen der Corona-Verordnung. Also in Warnstufe 1 gilt 2G, in Warnstufe 2 2Gplus!

Alle FAQs finden Sie hier: https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus-faq-186571.html

 

Pferd & Jagd 2021 - Absage wegen Corona

26.11-2021

Pressemitteilung der des Messeveranstalters Pferd & Jagd

Sehr geehrte Frau Duesmann,

die Pferd & Jagd, Deutschlands größte Messe für Reiter, Jäger und Angler, muss zum zweiten Mal in Folge abgesagt werden. Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen sowie den damit verbundenen Corona-Maßnahmen hat sich die Deutsche Messe AG als Veranstalterin gemeinsam mit Ausstellern, Teilnehmern und Geschäftspartnern gegen die Durchführung vom 9. bis 12. Dezember auf dem Messegelände in Hannover entschieden. Pferd & Jagd-Projektleiterin Katja Flügel: „Die dramatische Entwicklung der Pandemie macht es uns unmöglich, die Messe wie geplant zu veranstalten. Eine Entscheidung, die uns sehr schwer fiel, gerade weil wir alle sehr viel Herzblut und Hoffnung in die diesjährige Pferd & Jagd gelegt haben. Aber es ist für alle Beteiligten besser jetzt die Reißleine zu ziehen als kurz vor der Messe.“

Die nächste Pferd & Jagd findet statt vom 8. bis 11. Dezember 2022

 

Umgang mit der 2G-Regelung in Sportstätten / Reitställen Stand 24.11.2021

Zum Umgang mit der 2G-Regelung erhalten wir momentan viele Anfragen. Grundsätzlich gelten die in der Corona-Ordnung festgelegten Regelungen.  Es ist aber auch damit zu rechnen, dass bereits ab kommender Woche eventuell eine Erhöhung der Warnstufe eintritt und dann mit einer 2G+ Regelung zu rechnen ist. Auch auf diese Situation sollten sich Pferdehalter vorsorglich einstellen.  Die entsprechenden FAQs auf der Homepage des Landes Niedersachsen hierzu werden zur Zeit überarbeitet. 

Stand 24.11.2021

Zur Erklärung: 

Gem. § 3 Abs. 5 Nds. Corona-Verordnung vom 23.11.2021 wurde mit Wirkung vom 24. November 2021 landesweit die Warnstufe 1 für das Land Niedersachsen festgestellt.

Nach § 8b Abs. 3 Nds. Corona-Verordnung hat demnach jede Person,

-  die eine Sportanlage in geschlossenen Räumen nutzen will, bei Betreten entweder einen Impfnachweis gemäß § 2 Nr. 3 SchAusnahmV oder einen Genesenennachweis gemäß § 2 Nr. 5 SchAusnahmV vorzulegen (2-G Regel).

-  die eine Sportanlage unter freiem Himmel nutzen will, bei Betreten einen Impfnachweis gemäß § 2 Nr. 3 SchAusnahmV, einen Genesenennachweis gemäß § 2 Nr. 5 SchAusnahmV oder einen Nachweis über eine negative Testung gemäß § 7 vorzulegen.

Der/die Betreiber/in der Sportanlage hat den Nachweis aktiv einzufordern. Wird der Nachweis nicht vorgelegt, so ist der Person der Zutritt zu der Sportanlage zu verweigern (§ 8 Abs. 4 S. 2,3 Nds. Corona-Verordnung).

Nach § 8b Abs. 6 Nds. Corona-Verordnung gilt die 2G-Regel nicht für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen.

Die entsprechenden FAQ auf der Homepage des Landes Niedersachsen https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html werden dort zur Zeit überarbeitet.

Für den Fall, dass ein Tierbesitzer/-halter die vorstehenden Vorgaben nicht erfüllen kann oder will und folglich sein Tier nicht (richtig) versorgen kann, ist darauf hinzuweisen, dass jeder, der ein Tier hält/besitzt, für dessen Wohlergehen verantwortlich ist. Dies gilt für alle Tierbesitzer, die sich z. B. aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht in der Lage sehen, die im Krankenhaus liegen, in Urlaub fahren, sich auf einer Dienstreise befinden o. Ä., aber eben auch für solche Personen, die aufgrund der Coronaregeln dieser Verpflichtung nicht selbst nachkommen können.

Insofern liegt die Verantwortlichkeit in all diesen Fällen beim Halter bzw. Besitzer, der grundsätzlich gehalten ist, für solche Situationen entsprechende (Vorsorge)Maßnahmen zu ergreifen.

Politik: FN stellt Kernforderungen an neue Bundesregierung

Pressemitteilung FN 08.11.2021

Warendorf (fn - press). Gut einen Monat liegt die Bundestagswahl nun zurück und das Ende
der großen Koalition zeichnet sich ab . Auf die Wirtschaft, die Politik und die Gesellschaft in
all ihren Ausprägungen warten gewaltige Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. „Wir als
Pferdeleute, gemeinsam vereinigt in der FN, sind davon gleichermaßen betroffen. Der
Pferdesport, den wir gemeins am mit unserem Sportpartner Pferd ausüben, befindet sich in
einem Veränderungsprozess“, sagt Hans - Joachim Erbel, Präsident der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN). Vieldiskutierte Themen wie zum Beispiel Tierschutz,
Klimawandel und die Rückkehr de s Wolfes betreffen alle Pferdeleute. Deshalb hat die FN
Kernforderungen an die Parteien im Bundestag formuliert, die auch in die
Koalitionsverhandlungen einfließen sollen. Gleichwohl sind die Forderungen in der nun
begonnenen Legislaturperiode für alle Par teien auch Ansporn und Messlatte bei der positiven
Begleitung der Themenschwerpunkte der FN.


Was fordert die FN von der neuen Bundesregierung? Zum Beispiel, dass der positive Stellenwert
des Pferdes in Sport, Zucht und Haltung in der Gesellschaft gesichert bleibt und dass das Pferd als
Wirtschaftsfaktor seinen bedeutenden Stellenwert behält. Aber auch, dass das für die Pferdehaltung
so wichtige Dauergrünland erhalten und ausgebaut wird und vor allem bezahlbar bleibt. Damit
Weidetiere und Wölfe friedlich mit einander leben können, braucht es ein aktives
Wildtiermanagement. Im Bereich der Vereine und Betriebe fordert die FN, dass der ehrenamtlich
geführte Breiten - und Vereinssport weiterhin aktiv gefördert und das ehrenamtliche Engagement
junger Menschen gestär kt wird. Die künftige Bundesregierung muss sich auch dafür einsetzen, dass
die Privilegien für Landwirt*innen mit Pferdezucht und - haltung erhalten bleiben. Darüber hinaus
müssen Förderprogramme für die energetische Sanierung auch für Pferdesportvereine un d - betriebe
zugänglich sein und gezielt ausgebaut werden. Im Bereich Tierschutz fordert die FN unter anderem,
dass der Rahmen, den die Leitlinien des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für
die Pferdehaltung, den Pferdesport und die Pferdez ucht geben, in der bestehenden Form erhalten
bleibt.


Alle 736 neu gewählten Abgeordneten haben in den vergangenen Tagen Post von der FN
bekommen. In dem Briefumschlag befanden sich die druckfrische Broschüre mit den
Kernforderungen sowie ein persönliches Anschreiben. Somit liegen die Interessen der Pferde und
Pferdeleute nun auf den Schreibtischen aller Bundestagsabgeordneten und können in deren
Entscheidungen einfließen.


Zudem ist die Broschüre „Kernforderungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung“ jetzt im FN -
Shop kostenlos als Download erhältlich: https://www.pferd - aktuell.de/shop/verband/kernforderungen -
der - fn - an - die - politik - download.html

Download der Broschüre hier 

Pferdezucht mit Leidenschaft und Kompetenz

LANDWIRTSCHAFTSMINISTERIN BARBARA OTTE-KINAST VERLEIHT STAATSEHRENPREIS AN FAMILIE BRÜNING

20.10.2021 Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Hannover/Ochtmannien. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat am heutigen Mittwoch den Niedersächsischen Staatsehrenpreis für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Tierzucht an Familie Brüning aus Ochtmannien im Landkreis Diepholz verliehen. Familie Brüning wird für ihre Leistungen in der Pferdezucht ausgezeichnet. Alle drei Generationen des seit 1430 in Familienbesitz befindlichen Hofes leben die Pferdezucht nicht nur mit Leidenschaft, sondern auch mit großer Kompetenz sowie internationaler Anerkennung. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Mit Familie Brüning haben wir Preisträger gefunden, die nicht nur große Fans ihrer eigenen Hannoveraner-Zucht sind, sondern auch überaus erfolgreiche und verdienstvolle Pferdezüchter, die für das Pferdeland Niedersachsen ein wertvolles Aushängeschild sind.“

Zwei Stuten, die nach dem Zweiten Weltkrieg durch Familie Brüning erworben wurden, bildeten den Grundstein für den heutigen Pferdebestand: Aus ihnen wurden bis heute 200 – davon 75 eigene, 30 Pensionstuten und 125 Kommissionspferde. Insgesamt 50 Fohlen pro Jahr erblicken auf dem Hof der Brünings das Licht der Welt. Dabei wachsen die Tiere unter idealen Bedingungen auf: Durch große Sommerweiden und großzügige Laufställe für den Winter lernen die Tiere ein gutes Sozialverhalten in der Herde, das für Ausgeglichenheit und Nervenstärke sorgt. Ebenso wichtig ist für die Brünings ein gutes Mensch-Tier-Verhältnis. Herausragend ist dabei auch die internationale Ausrichtung der Preisträger: Die Besitzer, die ihre Tiere Familie Brüning zur Aufzucht und Ausbildung anvertrauen, kommen aus Kanada, Dubai, Neuseeland, Südkorea und sogar aus Russland. Dabei legt Familie Brüning großen Wert auf die Kombination von Zucht und Sport: Dreiviertel der eingestallten Tiere sind Dressurpferde, die restlichen Pferde werden für die Bereiche Springen und Vielseitigkeit ausgebildet.

Niedersachsens Pferdezucht ist führend in der Welt und auch hieran hat Familie Brüning einen großen Anteil. Die Stuten ihres Betriebes stammen unter anderem von den Hengsten Belissimo M, Dimaggio, Don Frederico, Don Schufro, Fürst Romancier, Quarterback, Sir Donnerhall I und Totilas. Nach dem Grundsatz: „Das Beste muss der Zucht erhalten bleiben“ wird die Leistung auf dem Betrieb Brüning dabei mit großem Erfolg von Generation zu Generation weitergegeben. Der größte Erfolg aus der Zucht von Familie Brüning ist der weithin bekannte Hengst Zucchero. Zucchero wurde 2018 Bundeschampion und ein Jahr später Weltmeister der jungen Dressurpferde in Holland. Aber auch die Stute Carina von Calypso II ist eines von vielen Aushängeschildern für die Zucht von Familie Brüning. Ihre Nachkommen stellten die Siegerfamilien der Jahre 2007, 2009 und 2017 auf der züchterisch vielbeachteten Herwart von der Decken Schauen und erzielten damit einen einmaligen Dreifachsieg.

Hintergrund:
Der Staatsehrenpreis wird seit den 1960er-Jahren für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Tierzucht vergeben. Jedes Jahr werden auf Vorschlag der Landwirtschaftskammer zwei Zuchtbetriebe durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) geehrt.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

Gesellschafter

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