Zukunft des Wolfes in Deutschland

11.11.2020

Das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) hat ein 10-Punkte-Programm mit Forderungen anlässlich der Umweltministerkonferenz am 11. - 13. November vorgelegt.

"Die neuen amtlichen Zahlen des Bundesamtes für Naturschutz belegen eine dramatische Zunahme des Wolfsbestandes in Deutschland. Das hat erhebliche Folgen für den ländlichen Raum, die Landnutzer und vor allem die Weidetierhaltung – die Schäden steigen weiter an, naturnahe Weidewirtschaft gerät in Gefahr und gleichzeitig schwindet die Akzeptanz für den Wolf."

Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

 

Tierschutz im Pferdesport

Neue Leitlinien des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft:

Leitlinien zu Umgang mit und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten.

(BMEL 2020) "Mit den vorliegenden Leitlinien für den Tierschutz im Pferdesport werden die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahre 1992 herausgegebenen Vorgängerleitlinien grundlegend überarbeitet und abgelöst. Damit sollen der aktuelle wissenschaftliche und der aus der Praxis resultierende Kenntnisstand möglichst umfassend berücksichtigt werden. Diese Leitlinien geben eine Orientierungshilfe für die Auslegung der allgemeinen Regelungen des Tierschutzgesetzes. Sie sollen als antizipiertes Sachverständigengutachten alle Personen, die mit Pferden umgehen, die zuständigen Behörden und die Gerichte bei der Entscheidung unterstützen, ob eine Nutzung von Pferden den Vorschriften dieses Gesetzes entspricht. Die vorliegenden Leitlinien zeigen die Anforderungen auf, welche an den Umgang mit und die Ausbildung sowie das Training von Pferden und an jegliche Nutzung dieser Tiere, insbesondere in sportlichen Wettbewerben (einschließlich Zuchtleistungsprüfungen), in der Freizeit, bei der Reiter- und Fahrerausbildung, bei Schaustellungen aber auch in der Land- und Forstwirtschaft, unter den Aspekten des Tierschutzes zu stellen sind.* Unabhängig von der Art der Nutzung muss das Wohlbefinden der Pferde jederzeit oberste Priorität haben. Dies gilt nicht nur für die Nutzung selbst, sondern auch bei Aufzucht, Ausbildung und Training sowie wenn eine Nutzung vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr möglich ist."

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

* Hinsichtlich der Haltung von Pferden und deren Beurteilung aus Tierschutzsicht wird auf die „Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten“, herausgegeben durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, verwiesen.

Download BMEL Neue Leitlinien zu Umgang mit und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten

 

Schmädeke: Wolf wird in das Jagdrecht aufgenommen, Initiative der CDU erfolgreich

Pressemitteilung der CDU Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 03.11.2020

Hannover. „Lange hat die CDU-Landtagsfraktion es gefordert, jetzt wird es umgesetzt: der Wolf wird in das Jagdgesetz aufgenommen. Das ist ein wichtiges Signal für die Weidetierhalter in Niedersachsen. Ebenso fordern wir sowohl die französische Methodik zur Wolfszählung im nationalen Wolfsmonitoring zu implementieren als auch über die Definition des guten Erhaltungszustandes nach französischem Vorbild eine Untergrenze für die Wolfspopulation festzulegen“, so der Abgeordnete Frank Schmädeke.

„Die Regierungskoalitionen werden im kommenden Novemberplenum einen Antrag einbringen, in dem neben den drei genannten Punkten der Bund aufgefordert wird, den Ländern auf Grundlage eigener Wolfsmanagementpläne ein rechtssicheres Bestandsmanagement zu ermöglichen“, so Schmädeke.

„Wir bitten die Landesregierung mit unserem Antrag auch, sich gegenüber der Bundesregierung weiter für eine Weidetierprämie für Schafe und Ziegen einzusetzen. Wir erreichen eine Akzeptanz für den Wolf nur, wenn wir ihn regulieren, den Weidetierhaltern helfen und sie beim Schutz ihrer Tiere unterstützen“, so der Abgeordnete.

 

Anworten auf häufig gestellte Fragen zu den geltenden Corona-Maßnahmen

02.11.2020

Hannover (psvhannover-aktuell). Der Sport ist enorm wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und kann dabei helfen, gesund zu bleiben. Dennoch muss auch der Sportbetrieb in diesen schwierigen Zeiten wieder heruntergefahren werden, um Begegnungen und Kontakte zu reduzieren. Die neue Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 enthält an verschiedenen Stellen Regelungen mit Bezug zur Sportausübung. Diese FAQ zum Sporttreiben sind nun aktualisiert.

Hier die wichtigsten Fundstellen:

§ 2 Abs. 3 Nr. 10 (Ausnahme von Abstandsgebot),
§ 3 Abs. 4 Nr. 7 (Ausnahme von Mund-Nasen-Bedeckung),
§ 7 (Veranstaltungen sitzend),
§ 8 (Veranstaltungen stehend),
§ 10 Abs. 1 Nr. 7 (Individualsport im Freizeit- und Amateursportbetrieb),
§ 16 (Spitzen- und Profisport).

Durch die FAQs zum Sporttreiben sollen die Fragen der Bürger zur Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 in Bezug auf die sportliche Betätigung beantwortet werden:

FAQs zum Sporttreiben

 

 

Coronavirus: Erste Länder-Verordnungen verfügbar

Reitbetrieb bleibt unter Auflagen weitgehend möglich

(fn 31.10.2020)

Warendorf (fn-press). Vor drei Tagen haben sich die Bundeskanzlerin sowie die Regierungschefinnen und -chefs der Länder auf einen erneuten Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus geeinigt. Fest stand seitdem, dass Sportstätten für den Freizeit- und Amateursportbetrieb ab 2. November erneut geschlossen werden müssen. Ausnahmen für den Individualsport und damit auch für den Reitsport sind jedoch ausdrücklich vorgesehen. Nun haben die ersten Bundesländer diese Beschlüsse in eigenständigen Verordnungen umgesetzt und dabei teilweise konkretere Regelungen für den Pferdesport formuliert.

Demnach dürfen zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Hamburg auch Reithallen in einem bestimmten Rahmen für die notwendige Pferdebewegung aus Tierschutzgründen genutzt werden. In Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland ist es zudem ausdrücklich vorgesehen, dass Trainer/innen oder Reitlehrer/innen den Reitbetrieb aus Gründen der Sicherheit und Unfallverhütung beaufsichtigen. Die Landespferdesportverbände haben dafür bereits Hygienekonzepte erstellt. In Mecklenburg-Vorpommern ist für Kinder- und Jugendliche auch eine aktive Unterrichtserteilung erlaubt.
Damit steht fest: Es konnte verhindert werden, dass Reitanlagen wie im Frühjahr komplett geschlossen werden müssen. Pferdesportlerinnen und Pferdesportler haben unter Einhaltung bestimmter Vorgaben weiterhin Zugang zu ihren Pferden und der Reitbetrieb muss nicht gänzlich eingestellt werden.

„In einigen Ländern sind die Regelungen für den Pferdesport aus Tierschutzgründen sogar weitgehender als in anderen Sportarten. Wir freuen uns, dass unsere Argumente und die Bedürfnisse der Pferde und Pferdesportler von den Behörden berücksichtigt wurden“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach und kündigt an: „Noch nicht in allen Ländern ist ganz klar, wie die Regelungen in der Praxis auszulegen sind und ob etwa Reithallen genutzt werden dürfen. Dort arbeiten die Landespferdesportverbände gerade mit Hochdruck daran, dies mit den Behörden zu klären und hinzubekommen.“

Die Landespferdesportverbände haben zum Teil bereits Hygienekonzepte auf Grundlage der neuen Verordnungen erstellt. Links zu den Internetseiten der Verbände, zu den aktuellen Verordnungen sowie zu den einzelnen Regelungen für Training und Unterricht stellt die FN hier zur Verfügung: www.pferd-aktuell.de/coronavirus. Unter der Frage „An wen kann ich mich in meiner finanziellen Notlage wenden?“ finden Betreiber von Reitschulen und Pensionsställen sowie alle anderen Selbstständigen im Pferdesport aktuelle Informationen, wo sie finanzielle Unterstützung erhalten können. jbc

Niedersächsische Corona-Verordnung Stand 30.10.2020 - Download hier

 

Pferdeland Niedersachsen GmbH

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