Thema "Pferd und Wolf" - Untersuchung der Uni Hildesheim mit Online-Befragung

In Zusammenarbeit mit NABU und der Uni Hildesheim widmet sich Pferdeland Niedersachsen in einer Arbeitsgruppe dem Thema "Pferd und Wolf". Ziel ist es, wissenschaftlich fundiert die Sorgen und Befürchtungen der Pferdehalter anhand der aktuellen Entwicklung aufzuarbeiten und daraus folgend Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Mittels einer Online-Umfrage wird ein Schritt getan, zum sachgerechten Umgang mit der Konfliktsituation zu gelangen. Im Sinne des Ziels, eine zukunftsfähige Strategie zu entwickeln, wird um rege Beteiligung an der Umfrage gebeten.

Das Ergebnis der Online-Befragung und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Broschüre "Pferd und Wolf - Wege zur Koexistenz" unter www.pferdundwolf.de 

Die Gesellschafter der Pferdeland Niedersachsen GmbH haben sich im Juli 2015 auf folgendes Positionspapier verständigt (bitte anklicken):

Positionspapier Pferd & Wolf

 

Pferdeland Niedersachsen GmbH engagiert sich im Wolfsmanagement

Entsprechend der Bündelungsfunktion ist Pferdeland Niedersachsen Mitglied im Arbeitskreis Wolf, den das Niedersächsische Umweltministerium einberufen hat. Dieses Gremium dient dem Informationsaustausch und der Kommunikation zwischen den verschiedenen Organisationen und Strukturen, die sich mit der Entwicklung und den entstandenen Konflikten befassen.
Dazu hat sich eine Arbeitsgemeinschaft der Tierhalter gebildet, um deren Interessen in abgestimmter Form einbringen zu können.

Nach der Neubildung des AK Wolf am 1. Juli 2014 hat Ende November ein weiteres Treffen stattgefunden, in dem Frank Faß, der Leiter des Wolfscenter Dörverden, zum Vorsitzenden gewählt wurde. Das Umweltministerium stellte die sog. Förderrichtlinie Wolf vor, die zeitgleich verabschiedet worden war. In dieser ist „die Gewährung von Billigkeitsleistungen und Zuwendungen zur Minderung oder Vermeidung von durch den Wolf verursachten wirtschaftlichen Belastungen in Niedersachsen“ geregelt.

http://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/natur_landschaft/foerdermoeglichkeiten/richtlinie_wolf/richtlinie-wolf-129504.html

FN und Verbände beim Präsidenten des Deutschen Städtetags in Nürnberg - 523.000 Unterschriften an Dr. Maly übergeben

Nürnberg (fn-press). Dr. Ulrich Maly, Präsident des Deutschen Städtetages und Nürnberger Oberbürgermeister, war sichtlich beeindruckt, als ihm 25 Postkisten mit rund 523.000 Unterschriften gegen die Einführung der Pferdesteuer ins Nürnberger Rathaus gestellt wurden. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), der Bund der Steuerzahler, der Deutsche Bauernverband sowie der Deutsche Olympische Sportbund hatten hochrangige Vertreter nach Nürnberg entsandt, um den Städtetagspräsidenten von der Unsinnigkeit der Pferdesteuer zu überzeugen.

Dr. Ulrich Maly gab zu erkennen, dass auch er nicht von der Pferdesteuer überzeugt ist. „Die Pferdesteuer ist eine Bagatellsteuer, und Bagatellsteuern können die finanziellen Probleme der Städte und Gemeinden nicht lösen.“ Er fügte lächelnd hinzu: „Ich hätte nicht gedacht, dass eine meiner ersten Amtshandlungen als Präsident des Deutschen Städtetages die Auseinandersetzung mit dem Thema Pferdesteuer sein würde.“ Maly hatte erst Ende April den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude in dieser Funktion abgelöst. Dass der Termin der Übergabe so kurzfristig zustande kam, ist Hans-Peter Schmidt, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Nürnberger Versicherungsgruppe und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zu verdanken. Schmidt betonte, dass die Pferdesteuer für eine Neiddebatte nicht tauge. „Die Reiter sind durch die Anhebung der Mehrwertsteuer und drastisch gestiegene Preise für Pferdefutter und Einstreu schon genug gebeutelt.“ Schmidt hob zudem die Bedeutung des Pferdes als eines der wichtigsten deutschen Kulturgüter hervor.

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Über eine halbe Million Unterschriften gegen die Pferdesteuer

Auszählung hat alle Erwartungen übertroffen

Warendorf (fn-press). Die Auszählung ist abgeschlossen: 523.172 Menschen haben sich in der Online-Petition und auf Unterschriftenlisten gegen die Einführung der Pferdesteuer ausgesprochen.

Damit hätten selbst Optimisten nicht gerechnet: Das an sich schon sehr erfreuliche Ergebnis der Online-Petition (bis 31. März), an der sich über 200.000 Pferdefreunde beteiligt hatten, wurde von der parallel durchgeführten Unterschriftensammlung noch übertroffen. 322.765 Menschen trugen sich in die Listen ein – in der Summe haben sich also über eine halbe Million Gegner der Pferdesteuer zu einer großen solidarischen Aktion zusammengeschlossen: Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN): „Das ist wirklich ein Traumergebnis. Ich bin überwältigt, dass es gelungen ist, so viele Menschen in so kurzer Zeit zu mobilisieren. Mein Dank gilt allen, die die Aktion unterstützt haben.“ Nun wird die Übergabe der Petition an den Deutschen Städtetag und den Deutschen Städte- und Gemeindebund vorbereitet.

Die „Pferdeszene“ stand geschlossen hinter der Petition. 63 Pferdesport- und Pferdezuchtverbände hatten sich beteiligt, über 11.500 Reitvereine und Pferdebetriebe waren von der FN angeschrieben worden, die Medien boten exzellente Unterstützung, auf Veranstaltungen und Messen wurden Unterschriftenlisten verteilt. Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe und seit knapp zwei Jahren im Dauereinsatz gegen die Pferdesteuer, sagt: „Die überaus große Resonanz, auch die vielen persönlichen Gespräche motivieren uns sehr, den Kampf gegen die Pferdesteuer mit unvermindertem Elan fortzusetzen.“

Dass dies auch notwendig ist, macht eine weitere Kommune deutlich: Im hessischen Kirchheim wird in den kommenden Tagen die Stadtverordnetenversammlung die Satzung zur Erhebung der Pferdesteuer voraussichtlich beschließen. Den Haupt- und Finanzausschuss hat das Thema bereits passiert. Damit wäre Kirchheim hinter Bad Sooden-Allendorf die zweite Gemeinde, die die juristische Voraussetzung für die Erhebung der Abgabe geschaffen hätte.

200.413 Online-Signaturen gegen die Pferdesteuer

Mit dem 31. März ist die Frist bei Open-Petition für die Online-Signatur gegen die Pferdesteuer abgelaufen.

Die Aktion brachte 200.413 Unterschriften. Noch nicht vollständig ausgewertet sind die Listen, die von dem Aktionsbündnis mit der FN verteilt worden sind. Wo noch nicht geschehen, wird dringend um Rücksendung nach Warendorf gebeten. Ende April wird dann das Gesamtergebnis bekannt gegeben.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

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