Der Wolf gehört ins Jagdrecht

- Pressemitteilung Nummer 62/2020 -

CDU-Fraktion hat beschlossen, dass der Wolf ab 2021 ins Jagdrecht aufgenommen werden soll.

Martin Bäumer (stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion) positioniert sich zugunsten der niedersächsischen Pferdehalter.

Die gestrige Pressemitteilung informiert darüber.

Gerichtsbeschluss zur Wolfsentnahme

Pressemitteilung des MU

29.06.2020

Im aktuellen Beschluss zur Tötung von Wölfen ist das Oberlandesgericht Lüneburg in fast allen Punkten dem Niedersächsischen Umweltminsterium gefolgt. Eine rechtssichere Entnahme von Problemwölfen ist daher künftig möglich. Somit müssen Wölfe, die die gängigen Herdenschutzmaßnahmen überwinden nicht mehr geduldet werden und im Umkehrschluss müssen die Weidetierhalter auch nicht die zweifellos nicht im durchführbaren Rahmen angesetzen Herdenschutzmaßnahmen wie eine Veränderung der Einzäunung, sowie eine Anschaffung von Herdenschutzhunden und Ähnlichem erfüllen. 

Zudem stellt das Oberlandsgericht fest, dass die Tötung einzelner Wölfe den Erhaltungszustand der Art lanes- und bundesweit nicht gefährde.

„Durch den Beschluss können wir jetzt mit der bereits angeschobenen Maßnahme weitermachen und
bleiben handlungsfähig, wenn es um die Tötung einzelner Problemwölfe geht“, so Umweltminister Lies.
 
Den Gerichtsbeschluss mit allen Einzelheiten finden sie hier.

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Traurige Gewissheit für das Rissgeschehen im Raum Nienburg

Pressemitteilung

Pferdeland Niedersachsen GmbH vom 26.06.2020

 Es hat sich nun bewahrheitet. Die DNA-Analysen liegen vor und belegen die Beteiligung von zwei Individuen des Rodewalder Wolfsrudels am Rissgeschehen am 15.06.2020 im Raum Nienburg.

Was also schon seit Tagen angenommen wurde, hat nun traurige Gewissheit. Die Pferdeland Niedersachsen GmbH wurde gestern am späten Nachmittag vom Umweltministerium, wie versprochen, über das Ergebnis der Analysen unterrichtet. Auszug aus der Benachrichtigung, Pressestelle des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz:

„…. Diese ergab, dass in allen Speichelproben je mindestens zwei Individuen des Rodewalder Rudels nachweisbar waren. Da es sich beim Rudel um eine genetisch ähnliche Fortpflanzungsgemeinschaft handelt, konnten keine spezifischen Individuen nachgewiesen werden. Es ist lediglich klar, dass in allen Proben zumindest ein Tier auch männlich war (X- und Y-Chromosom nachgewiesen). Die Frage, ob zudem noch weibliche DNA vorhanden ist, lässt sich nicht sicher beantworten. Ort, Rissbild und daraus abgeleitet die angewandte Jagdtechnik sind mit den bisherigen Rissaktivitäten von GW717m identisch. Die Befürchtung, dass der Rodewalder Rüde seine Jagdtechnik zur Tötung von großen Huftieren an seine Nachkommen weitergeben würde, hat sich damit leider vollumfänglich bestätigt.“

„Es ist sicher keine Lösung, wenn sich die Fronten weiter verhärten und schließlich alle Sachlichkeit verloren geht. Trotzdem wollen wir auch die Dringlichkeit weiter hervorheben, hier eine rechtliche Grundlage zum Umgang mit dem Thema Wolf zu schaffen, die eben auch die Standpunkte der Weidetierhalter berücksichtigen soll, sagt die Geschäftsführerin der Pferdeland Niedersachsen GmbH, Alexandra Duesmann. Zumal schon gestern das nächste Rissereignis im Raum Lehrte bekannt wurde. Hier wurde ein Shetlandpony auf seiner Weide getötet (DNA-Analyse steht noch aus).

Letzte Woche haben viele weitere Medien, unter ihnen auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung, den offenen Brief der Pferdeland Niedersachsen GmbH aufgegriffen, um ihrerseits zum Thema zu berichten. Die FAZ beschreibt es so: „Es sollte in unserer vom Menschen kultivierten Landschaft Platz für alle sein. Aber kein Platz für unerbittliche Romantik.“

Handlungsempfehlungen ab 22.06.2020

In den aktuellen Handlungsempfehlungen der FN gemeinsam mit dem PSV Hannover und dem PSV Weser-Ems werden konkrete Empfehlungen für die Wiederaufnahme von Reitunterricht und Training in Vereinen und Betrieben bekannt gegeben. 

Eine aktive Unterrichtserteilung ist nun wieder möglich, allerdings nach wie vor unter den geltenden Hygienebestimmungen. Die Regelung, dass 10 Personen ohne den Mindestabstand zusammen sein dürfen, gilt aufgrund des erhöhten Aerosolausstoßes für den Reitsport nicht.

Darüberhinaus wird empfohlen, die Corona-Warnapp zu nutzen, um Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Hier können Sie die aktuellen Handlungsempfehlungen lesen und downloaden.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

Gesellschafter

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