Transparenz bei Düngemengen

Niedersachsen beschließt die Einführung elektronischer Nährstoffmeldungen

(Quelle Hannoversche Staatskanzlei 17.09.2019)

Hannover. Niedersachsens Landwirte müssen künftig die verwendeten Düngemengen melden. Die Landesregierung hat am heutigen (Dienstag) die Niedersächsische Verordnung über Meldepflichten in Bezug auf Nährstoffvergleiche und Düngebedarf sowie über den gesamtbetrieblichen Düngebedarf (NDüngMeldVO) beschlossen. Mit der Verordnung sollen die Voraussetzungen für eine noch bessere Transparenz des Nährstoffmanagements und damit für eine effiziente Minderung der Nährstoffüberschüsse in Niedersachsen geschaffen werden.

Für die Erfassung der Daten wurde von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen im Auftrag des Landes die Datenbank ENNI – Elektronische Nährstoffmeldungen Niedersachsen – programmiert. Der Düngebehörde der Landwirtschaftskammer ist es durch ENNI möglich, die Nährstoffströme noch zielgerichteter zu kontrollieren. Niedersachsen ist mit dieser Meldedatenbank Vorreiter in Deutschland.

Hintergrund

Niedersachsen nutzt mit der Verordnung die Möglichkeiten, die § 13 Absatz 6 der Düngeverordnung von 2017 eröffnet hat: Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber werden verpflichtet, Angaben zum Nährstoffvergleich und zu Düngebedarfen elektronisch an die niedersächsische Düngebehörde bei der Landwirtschaftskammer zu melden. Außerdem ist der für jede Fläche ermittelte Düngebedarf zu einem gesamtbetrieblichen Düngebedarf zusammenzufassen. Durch Plausibilitätsprüfungen können anschließend die Betriebe gezielt herausgefiltert werden, bei denen der Verdacht auf Unregelmäßigkeiten besteht.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://niedersachsen.de/startseite/politik_staat/gesetze_verordnungen_und_sonstige_

vorschriften/gesetz_und_verordnungsentwurfe_auszug/gesetz--und-verordnungsentwuerfe-auszug-147286.html

Die Informationen finden Sie auf den Seiten der Niedersächsischen Staatskanzlei unter:

https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presseinformationen/transparenz-bei-den-dungemengen-180698.html

Tolle Party im Niedersächsischen Landgestüt

Die 1. Pferdeland Niedersachsen Party auf Initiative  und unter Leitung des Landstallmeisters Dr. Axel Brockmann fand am 24. August im Niedersächsischen Landgestüt Celle statt. Mit bestem Sommerwetter und in toller Kulisse stand einem schönen Abend nichts im Wege. Und so feierten die Teilnehmer, die teilweise sehr weite Anfahrtswege auf sich genommen hatten,  ausgiebig und fröhlich. Niedersachsen war an diesem Abend um ein schönes Event reicher und viele hoffen, dass es nicht die letzte Pferdeland Niedersachsen Party im Landgestüt gewesen ist.

AB SOFORT: Neue Geschäftsadresse für die Pferdeland Niedersachsen GmbH

Bereits im Dezember 2018 ist es verkündet worden: Dr. Enno Hempel, der über zwölf Jahre lang die Geschicke der Pferdeland Niedersachsen GmbH geleitet hat, wird sich von seiner Geschäftsführertätigkeit zurückziehen. Für ihn wurde Alexandra Duesmann als Nachfolgerin von den Gesellschaftern benannt. Sie wird das Amt, genau wie ihr Vorgänger, ehrenamtlich für die Gesellschaft ausüben.

Alexandra Duesmann ist hauptberuflich selbständige Unternehmerin. Sie ist seit 10 Jahren geschäftsführende Gesellschafterin des Paragon Verlages, der unter anderem das reitsport MAGAZIN, das offizielle Verbandsorgan der Pferdesportverbände Hannover und Bremen, herausbringt. Seit 2015 ist sie Sprecherin der Interessengemeinschaft HippoPress, einer Gemeinschaft der offiziellen Verbandsorgane in Pferdesport und –Zucht in Deutschland. Bis Anfang 2019 unterstützte sie als Delegierte die persönlichen Mitglieder der FN in der Region Hannover.

Die Aufgabengebiete, in denen die Pferdeland Niedersachsen GmbH tätig ist, sind in den letzten Jahren immer umfangreicher geworden und so hatte es eine längere Einarbeitungszeit in die verschiedenen Themenbereiche benötigt, um die endgültige Übergabe und die damit ebenfalls verbundene Verlegung der Geschäftsräume von Verden nach Hannover zu vollziehen.

Seit letzter Woche ist auch der Umzug nun vollbracht und die neue Geschäftsführerin freut sich, ihre Aufgaben in Angriff nehmen zu können. „Wir haben bereits in der letzten Gesellschafterversammlung neue Projekte beschlossen, die schnellstmöglich angegangen werden sollen. Ein Hauptthema wird hier natürlich der Wolf sein, der uns vor große Herausforderungen stellt. Aber ebenso möchten wir uns in einem der ersten Projekte auch dem Pferdetourismus in Niedersachsen widmen“, so Duesmann.

Die neuen Kontaktdaten finden Sie auf den Internetseiten unter www.pferdeland-niedersachsen.com und auf Facebook. Hier wird auch in regelmäßigen Abständen über die Arbeit der Pferdeland Niedersachsen GmbH berichtet werden.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

Geschäftsführung Alexandra Duesmann

Misburger Str. 119, 30625 Hannover

Tel.: 0172 / 662 90 14

Fax.: 0511 / 560 599 39

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gregor Beyer und Helmut Damman-Tamke zu Gast beim „Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagent“

Das Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement ist trotz Sommerpause aktiv.

Am 24. Juli trafen sich die Mitgliedervertreter des Bündnisses im Landvolkhaus in Hannover zu einer weiteren Sitzung. Zu Gast waren Gregor Beyer, Geschäftsführer Forum Natur Brandenburg und Helmut Damman-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen und MdL.

Diskutiert wurde die Entwicklung im Hinblick auf den Wolf, Aktivitäten, die das Aktionsbündnis durchgeführt hat (hier insbesondere die Teilnahme an der Demo zur UMK in Hamburg) und Gesetzesinitiativen auf Bundesebene. Gregor Beyer klärte über die Verbändeinitiative „Wolf bleibt Wolf“ auf und berichtete von politischen Diskussionen in Berlin. Beyer hat maßgeblich mit an der im Mai 2019 2. überarbeiteten Auflage der Broschüre „Wildtiermanagement Wolf – Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschland“ des Aktionsbündnis Forum Natur gearbeitet. Diesem Bündnis gehört neben den Jagd- , Angel-, Fischerei, Forst-, Weinbauern- und Bauernverbänden auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung an.

Die Projektleitung zur Broschüre hatte u. a. Helmut Damman-Tamke inne. Er stellte in der Sitzung noch einmal die Positionierung der Landesjägerschaft Niedersachsen im Hinblick auf den Wolf dar, welche sich auf das Jagdrecht stützt und somit den Handlungsspielraum der Jägerschaft in dieser Sache von rechtlicher Seite bestimmt.

Alle Infos zur Broschüre und zur Verbändeinitiative „Wolf bleibt Wolf“ finden Sie unter www.wolfbleibtwolf.de  

Foto Duesmann, v.l.n.r. Henrik Gelsmann-Kaspers (Umweltreferat Landesbauernverb.), Jörn Ehlers (stellv. Vors. Nieders. Landvolk), Gregor Beyer (GF Forum Natur Brandenburg), Helmut Damman-Tamke (Präsident Landesjägerschaft Nieders., MdL)

Tempo 100 mit TÜV-Segen

Vor der Ferienzeit noch ein Tipp des TÜV Nord für alle, die mit dem Pferd unterwegs sein werden:

Grundsätzlich gilt für Anhängergespanne Tempo 80. Wer mit Anhänger aber auf Autobahnen und Kraftfahrtstraßen mit Vmax = 100 unterwegs sein will, der kann eine Ausnahmeverordnung nutzen. Ist in den Fahrzeugpapieren des Anhängers keine Tempo 100-Eignung bezüglich des Betriebs für Anhängegespanne vermerkt, kann das Gespann zum Beispiel an einer TÜV-STATION begutachtet werden. Auf der Grundlage der TÜV-Bestätigung gibt dann die Zulassungsbehörde die Tempo-100-Plakette für den Anhänger aus: die Lizenz zum Schnellerfahren.


Und: Auch, wenn ein Anhänger oder Caravan laut Fahrzeugpapieren für Tempo 100 zugelassen ist, muss zudem das Zugfahrzeug bestimmte Bedingungen erfüllen. So muss es mit einem automatischen Blockierverhinderer (ADV/‘ABS‘) ausgestattet sein, es darf nicht mehr als 3,5 to zulässiges Gesamtgewicht haben und es muss ein bestimmtes Masseverhältnis zwischen Anhänger und Zugfahrzeug eingehalten werden.“


Aber Achtung: Auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften gilt weiterhin Tempo 80 für diese Gespanne.
Der Anhänger muss grundsätzlich für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h geeignet sein, seine Bereifung muss dabei für 120 km/h ausgelegt sein und mindestens den Geschwindigkeitsindex L tragen. Zudem dürfen die Reifen nicht älter als sechs Jahre sein.


Der TÜV NORD-Tipp: “Beladen Sie den Anhänger so, dass die maximal zulässige Stützlast der Kombination annähernd erreicht wird. Beachten Sie, dass Sie weder die zulässige Stützlast des Zugfahrzeugs noch die des Anhängers überschreiten. Grund: Durch eine optimale Stützlast verbessern Sie das Fahrverhalten Ihres Gespanns deutlich.“


Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf keinen der folgenden drei Werte überschreiten:
Die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs
Die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs
Das Produkt aus X mal dem Leergewicht des Zugfahrzeugs.
Der Faktor X variiert in der Abhängigkeit von der technischen Ausstattung des Gespanns zwischen 0,3 und 1,2 - je nachdem ob hydraulische Stoßdämpfer eingebaut sind, ob der Anhänger gebremst ist und ob geeignete Kupplungen mit Stabilisierungseinrichtungen oder geeignete fahrdynamische Stabilitätssysteme vorhanden sind.


Wem das alles zu kompliziert ist, den lädt TÜV NORD an eine seiner Stationen ein. Schließlich soll man auch mit Anhänger seine Mobilität sicher genießen und mit dem Gespann auch angemessen schnell unterwegs sein können.

 

Pferdeland Niedersachsen GmbH

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