Ausnahmegenehmigung für Rodewalder Wolfsrüden läuft aus

- UMWELTMINISTER OLAF LIES: „REGELUNG DES BISHERIGEN BUNDESNATURSCHUTZGESETZES HAT SICH ALS UNTAUGLICH ERWIESEN“ -

Die artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung zur Entnahme von GW717m wird nicht verlängert. Der Leitwolf des Rodewalder Rudels bei Nienburg hatte 2018 eine Reihe von Rindern und weiteren Nutztieren gerissen, die ausreichend geschützt waren. Zuletzt hatten die Risse deutlich abgenommen. Umweltminister Olaf Lies: „Es hat sich gezeigt, dass das Bundesnaturschutzgesetz in seiner bisherigen Form untauglich war, Problemen mit bestimmten Wölfen zu begegnen. Es hat uns gezwungen, einen Wolf um jeden Preis zu individualisieren, was vollkommen realitätsfern war. Wir haben es dennoch versucht, indem wir einen ausländischen Experten im Fallenstellen engagiert haben. Dies ist für die Zukunft kein erfolgversprechender Weg.“

Mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetz gibt es künftig mehr Handlungsspielraum: „Wo Wölfe einen ausreichenden Schutz überwinden, kann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Beim Abschuss ist jetzt aber keine Individualisierung mehr notwendig. Wenn ein Wolf geschossen wird, wartet man ab, ob die Nutztierrisse nachlassen. Das Risiko der Strafbarkeit für Jäger, die das Land oder die Landkreise bei dieser Aufgabe unterstützen, fällt damit endlich weg. Denn es muss nicht mehr der krampfhafte Versuch unternommen werden, von mehreren Wölfen auf Anhieb den zu entnehmen, der durch DNA Analyse nachgewiesen werden konnte.“

Für GW717m bedeutet das: Sollte er fortan unauffällig bleiben, bleibt er unbehelligt. Sobald er jedoch wieder beginnt, ausreichend geschützte Nutztiere zu reißen, würde unverzüglich eine neue Ausnahmegenehmigung auf den Weg gebracht – dann im Sinne der Neuregelung des Bundesnaturschutzgesetzes.

Pferdebahnschart Spiekeroog auf dem Prüfstand

Da nach der letzten Prüfung des Pferdebahnscharts im vergangenen Jahr noch nicht zu beurteilen war, ob diese noch sicher und nutzbar ist, haben die Nordseebad Spiekeroog GmbH und der NLWKN für Mitte März einen Gutachter damit beauftragt, die zur Prüfung freigelegten Bauwerke erneut auf ihre Statik hin zu überprüfen.

Derzeit sind das Schart sowie die Brücke vorsorglich gesperrt und mit Sandsäcken gesichert, um die Wintersaison auch im Falle von Sturmfluten unbeschadet zu überstehen.

Nordseebad Spiekeroog GmbH-Geschäftsführer Ansgar Ohmes teilt mit, sich der Wichtigkeit der Pferdebahn für den Tourismus bewusst zu sein und entsprechende Maßnahmen unter Berücksichtigung des finalen Prüfergebnisses zu treffen.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemitteilung des NLWKN

Landesregierung setzt deutliches Signal beim Arten- und Naturschutz

Pressemitteilung CDU-Landtagsfraktion 02.03.2020

In einer Pressemitteilung von CDU und SPD zum Dialog zwischen Nieders. Landesregierung, dem Landvolk und den Umwelt- und Naturschutzverbänden,zeigt man sich zuversichtlich, einen gemeinsamen Konsens aller Beteiligten präsentieren zu können. Das Vorgehen der Grünen zum Thema Artenschutz auf der Pressekonferenz wird von CDU und SPD gerügt. 

Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier

Neues Bundesnaturschutzgesetz passiert Bundesrat

Heute zeigte sich Umweltminister Olaf Lies erleichtert, dass das neue Bundesnaturschutzgesetz der Bundesregierung auch den Bundesrat passiert hat. Der Weg zu einem nationalen Wolfsmanagementplan ist seiner Meinung nach dadurch dem Ziel näher gekommen Methoden zu entwicklen, mit der die Zahl der Tiere in Niedersachsen reguliert werden kann. Die Gesetzesänderung soll es möglich machen, einen Plan zu entwickeln, wo Wölfe leben können. Alle Informationen aus der Pressemitteilung finden Sie hier

Lies und Otte-Kinast stellen neue Forderungen an den Bund

(Hannover)Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies und die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast fordern Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Agrarministerin Julia Klöckner auf, das Verursacherprinzip in Bezug auf die Ausweisung der "Roten Gebiete" unbedingt bei der Beurteilung mit zu beachten. Ein konkreter Vorschlag hierzu wurde aus Niedersachsen eingereicht. Die gesamte Meldung lesen Sie hier.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

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