AB SOFORT: Neue Geschäftsadresse für die Pferdeland Niedersachsen GmbH

Bereits im Dezember 2018 ist es verkündet worden: Dr. Enno Hempel, der über zwölf Jahre lang die Geschicke der Pferdeland Niedersachsen GmbH geleitet hat, wird sich von seiner Geschäftsführertätigkeit zurückziehen. Für ihn wurde Alexandra Duesmann als Nachfolgerin von den Gesellschaftern benannt. Sie wird das Amt, genau wie ihr Vorgänger, ehrenamtlich für die Gesellschaft ausüben.

Alexandra Duesmann ist hauptberuflich selbständige Unternehmerin. Sie ist seit 10 Jahren geschäftsführende Gesellschafterin des Paragon Verlages, der unter anderem das reitsport MAGAZIN, das offizielle Verbandsorgan der Pferdesportverbände Hannover und Bremen, herausbringt. Seit 2015 ist sie Sprecherin der Interessengemeinschaft HippoPress, einer Gemeinschaft der offiziellen Verbandsorgane in Pferdesport und –Zucht in Deutschland. Bis Anfang 2019 unterstützte sie als Delegierte die persönlichen Mitglieder der FN in der Region Hannover.

Die Aufgabengebiete, in denen die Pferdeland Niedersachsen GmbH tätig ist, sind in den letzten Jahren immer umfangreicher geworden und so hatte es eine längere Einarbeitungszeit in die verschiedenen Themenbereiche benötigt, um die endgültige Übergabe und die damit ebenfalls verbundene Verlegung der Geschäftsräume von Verden nach Hannover zu vollziehen.

Seit letzter Woche ist auch der Umzug nun vollbracht und die neue Geschäftsführerin freut sich, ihre Aufgaben in Angriff nehmen zu können. „Wir haben bereits in der letzten Gesellschafterversammlung neue Projekte beschlossen, die schnellstmöglich angegangen werden sollen. Ein Hauptthema wird hier natürlich der Wolf sein, der uns vor große Herausforderungen stellt. Aber ebenso möchten wir uns in einem der ersten Projekte auch dem Pferdetourismus in Niedersachsen widmen“, so Duesmann.

Die neuen Kontaktdaten finden Sie auf den Internetseiten unter www.pferdeland-niedersachsen.com und auf Facebook. Hier wird auch in regelmäßigen Abständen über die Arbeit der Pferdeland Niedersachsen GmbH berichtet werden.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

Geschäftsführung Alexandra Duesmann

Misburger Str. 119, 30625 Hannover

Tel.: 0172 / 662 90 14

Fax.: 0511 / 560 599 39

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gregor Beyer und Helmut Damman-Tamke zu Gast beim „Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagent“

Das Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement ist trotz Sommerpause aktiv.

Am 24. Juli trafen sich die Mitgliedervertreter des Bündnisses im Landvolkhaus in Hannover zu einer weiteren Sitzung. Zu Gast waren Gregor Beyer, Geschäftsführer Forum Natur Brandenburg und Helmut Damman-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen und MdL.

Diskutiert wurde die Entwicklung im Hinblick auf den Wolf, Aktivitäten, die das Aktionsbündnis durchgeführt hat (hier insbesondere die Teilnahme an der Demo zur UMK in Hamburg) und Gesetzesinitiativen auf Bundesebene. Gregor Beyer klärte über die Verbändeinitiative „Wolf bleibt Wolf“ auf und berichtete von politischen Diskussionen in Berlin. Beyer hat maßgeblich mit an der im Mai 2019 2. überarbeiteten Auflage der Broschüre „Wildtiermanagement Wolf – Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschland“ des Aktionsbündnis Forum Natur gearbeitet. Diesem Bündnis gehört neben den Jagd- , Angel-, Fischerei, Forst-, Weinbauern- und Bauernverbänden auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung an.

Die Projektleitung zur Broschüre hatte u. a. Helmut Damman-Tamke inne. Er stellte in der Sitzung noch einmal die Positionierung der Landesjägerschaft Niedersachsen im Hinblick auf den Wolf dar, welche sich auf das Jagdrecht stützt und somit den Handlungsspielraum der Jägerschaft in dieser Sache von rechtlicher Seite bestimmt.

Alle Infos zur Broschüre und zur Verbändeinitiative „Wolf bleibt Wolf“ finden Sie unter www.wolfbleibtwolf.de  

Foto Duesmann, v.l.n.r. Henrik Gelsmann-Kaspers (Umweltreferat Landesbauernverb.), Jörn Ehlers (stellv. Vors. Nieders. Landvolk), Gregor Beyer (GF Forum Natur Brandenburg), Helmut Damman-Tamke (Präsident Landesjägerschaft Nieders., MdL)

Tempo 100 mit TÜV-Segen

Vor der Ferienzeit noch ein Tipp des TÜV Nord für alle, die mit dem Pferd unterwegs sein werden:

Grundsätzlich gilt für Anhängergespanne Tempo 80. Wer mit Anhänger aber auf Autobahnen und Kraftfahrtstraßen mit Vmax = 100 unterwegs sein will, der kann eine Ausnahmeverordnung nutzen. Ist in den Fahrzeugpapieren des Anhängers keine Tempo 100-Eignung bezüglich des Betriebs für Anhängegespanne vermerkt, kann das Gespann zum Beispiel an einer TÜV-STATION begutachtet werden. Auf der Grundlage der TÜV-Bestätigung gibt dann die Zulassungsbehörde die Tempo-100-Plakette für den Anhänger aus: die Lizenz zum Schnellerfahren.


Und: Auch, wenn ein Anhänger oder Caravan laut Fahrzeugpapieren für Tempo 100 zugelassen ist, muss zudem das Zugfahrzeug bestimmte Bedingungen erfüllen. So muss es mit einem automatischen Blockierverhinderer (ADV/‘ABS‘) ausgestattet sein, es darf nicht mehr als 3,5 to zulässiges Gesamtgewicht haben und es muss ein bestimmtes Masseverhältnis zwischen Anhänger und Zugfahrzeug eingehalten werden.“


Aber Achtung: Auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften gilt weiterhin Tempo 80 für diese Gespanne.
Der Anhänger muss grundsätzlich für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h geeignet sein, seine Bereifung muss dabei für 120 km/h ausgelegt sein und mindestens den Geschwindigkeitsindex L tragen. Zudem dürfen die Reifen nicht älter als sechs Jahre sein.


Der TÜV NORD-Tipp: “Beladen Sie den Anhänger so, dass die maximal zulässige Stützlast der Kombination annähernd erreicht wird. Beachten Sie, dass Sie weder die zulässige Stützlast des Zugfahrzeugs noch die des Anhängers überschreiten. Grund: Durch eine optimale Stützlast verbessern Sie das Fahrverhalten Ihres Gespanns deutlich.“


Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf keinen der folgenden drei Werte überschreiten:
Die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs
Die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs
Das Produkt aus X mal dem Leergewicht des Zugfahrzeugs.
Der Faktor X variiert in der Abhängigkeit von der technischen Ausstattung des Gespanns zwischen 0,3 und 1,2 - je nachdem ob hydraulische Stoßdämpfer eingebaut sind, ob der Anhänger gebremst ist und ob geeignete Kupplungen mit Stabilisierungseinrichtungen oder geeignete fahrdynamische Stabilitätssysteme vorhanden sind.


Wem das alles zu kompliziert ist, den lädt TÜV NORD an eine seiner Stationen ein. Schließlich soll man auch mit Anhänger seine Mobilität sicher genießen und mit dem Gespann auch angemessen schnell unterwegs sein können.

 

Das Niedersachsenross der Pferdeland Niedersachsen GmbH zieht um

Zur Gründung 2005 erhielt die Pferdeland Niedersachsen GmbH vom damaligen Staatssekretär (ML) Friedrich-Otto Ripke das weiße Niedersachsen-Ross aus der Sitzendorfer Porzellanmanufaktur, mit der Bitte, das Ross als Insignie mit Symbolkraft in der jeweiligen Geschäftsstelle der Gesellschaft aufzustellen.

Ab Mitte des Jahres 2019 wird Alexandra Duesmann nun endgültig Dr. Enno Hempel als Geschäftsführerin nachfolgen. Mit dieser neuen Besetzung wird der Bürositz der Gesellschaft nach Hannover umziehen und mit ihm natürlich auch das Niedersachsen-Ross. Frau Duesmann versprach, dem Niedersachsen-Ross einen würdigen Platz in der neuen Geschäftsstelle zu geben.

Bienen suchen ein neues Zuhause

Im Mai ist für Bienen Schwarmzeit. Sie fliegen mit ihrer Altkönigin aus und suchen sich einen Platz, um ihr neues Volk zu gründen. Leider landen sie dabei nicht immer dort, wo der Mensch darüber begeistert ist. Trotzdem sollte man nicht gleich in Panik verfallen, oder gar zu drastischen Maßnahmen greifen. Bienenvölker zu vernichten ist strafbar und wie ja auch jeder mittlerweile weiß, brauchen wir die Bienen dringend. Meistens lassen sich die Bienen auch nur kurz während ihrer Suche nach einem geeigneten Lebensort an einigen Orten nieder, um eine Rast von der Suche einzulegen. Sie verschwinden dann ganz von selbst wieder, um ihre Suche fortzusetzen.

So auch geschehen auf den Weiden eines Züchters, der uns das anliegende Foto schickte. Er berichtete, dass die Bienen nachmittags plötzlich da waren. Natürlich war diese Menge an Bienen direkt an einer Fohlenweide erst einmal etwas befremdlich. Aber die Nachfrage bei einem befreundeten Imker hat schnell ergeben, dass die Vermutung nahe lag, dass das "neue Völkchen" eine Rast bei seiner Suche einlegte. Die Bienen machten keinen agressiven Eindruck. Sie verhielten sich ruhig und waren tatsächlich nach einiger Zeit alle wieder verschwunden.

Sollte es aber doch mal so sein, dass die Bienen nicht wieder verschwinden und leider beschlossen haben ihr Volk an einem unpassenden Platz zu gründen, sollte man sich an einen Fachmann wenden. Also einen Imker anrufen oder im schlimmsten Fall die Feuerwehr. Auf keinen Fall sollte man selbst versuchen, die Tiere zu verscheuchen oder gar zu giftigen Hilfsmitteln greifen. Bienen, Hummeln oder Hornissen sowie die Kreisel- und Knopf­horn­wespen sind  natur­schutz­rechtlich besonders geschützt (Bundes­ar­ten­schutz­ver­ordnung). Diese Tiere dürfen nicht gefangen oder verletzt und ihre Nester nicht beschädigt oder zerstört werden (§ 44 Abs. 1 Nrn. 1 und 3 BNatSchG).

Pferdeland Niedersachsen GmbH

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok