Einen ganzen Tag Pferde hautnah erleben

Neues Projekt des Vereins „Pferde für unsere Kinder“

Hagen i.B. (fn-press). Pferde hautnah erleben: Mit dem Projekt „Pferdeerlebnistage“ bietet der Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ in Kooperation mit den Persönlichen Mitgliedern Reitvereinen und Pferdebetrieben ein Full-Service-Paket, um für kleine Kinder einen erlebnisreichen Tag mit Ponys auszurichten.

Ziel des Projektes ist es, den direkten Kontakt von Kindern zu Pferden gut vorbereitet in die Tat umzusetzen, den Wert des Pferdes für die persönliche Entwicklung zu verdeutlichen und Kooperationen zwischen Kindereinrichtungen und Pferdebetrieben entstehen zu lassen. Jeder kann so einen Pferdeerlebnistag ausrichten: Ob Reitverein, Pferdebetrieb, privater Pferdehalter oder Züchter.
Um den Ablauf eines Pferdeerlebnistages so einfach wie möglich zu gestalten, hat der Verein umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt.

So vermitteln beispielswiese die FAQs und das Konzept Infos

  • zum Hintergrund des Projektes,
  • zum Projektablauf sowie
  • zur Unterstützung bei der Durchführung.

Es wurde zudem ein kindgerechtes Arbeitsheft erstellt, mit dessen Hilfe die Erzieher den Kindern bereits im Vorfeld Wissen zum Thema Geschichte, Pferdeverhalten, Gesundheit etc. vermitteln können.

Auch gibt es einen Leitfaden zum Projekt. Dieser basiert auf den Erfahrungen des Vereins sowie Unterlagen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und enthält

  • Empfehlungen zum Ablauf und Tipps zur Umsetzung sowie
  • zahlreiche Vorlagen und Checklisten zur kompletten Durchführung.

„Wir begrüßen dieses Engagement von `Pferde für unsere Kinder´, das ganz im Sinne der FN-Initiative „Kleine Kinder, kleine Ponys“ ist“, sagte Maria Schierhölter-Otte, Leiterin der FN-Abteilung Jugend.

Informationen zu den Pferdeerlebnistagen gibt es unter www.pferde-fuer-unsere-kinder.de oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, Kinder und Pferde miteinander in Berührung zu bringen. Es wurden bereits verschiedene Projekte konzipiert, um zum einen Kinder direkt an das Pferd heranzuführen und zum anderen die Infrastruktur der in Deutschland verfügbaren Reitschulbetriebe hinsichtlich Quantität und Qualität zu verbessern.

Mit der Initiative „Kleine Kinder, kleine Ponys“ will die FN kleinen Kindern den Zugang zum Pony ermöglichen und damit langfristig die Zukunft des Pferdesportes sichern. Mehr zur FN-Initiative unter www.pferd-aktuell.de/reitenfuerkinder

Coronavirus: Hinweise und Empfehlungen für Vereine und Betriebe bis 24.06.2021

(08.06.2021)

Die Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Nieders. Corona-Verordnung) ermöglicht grundsätzlich die Aus-übung des Pferdesports auf und in öffentlichen und privaten SportanlagenDie Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Nieders. Corona-Verordnung) ermöglicht grundsätzlich die Aus-übung des Pferdesports auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen(§ 16/16a) (vorbehaltlich von Vorgaben der Landkreise  Gesundheitsämter / IfSG § 28b – bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019) und im öffentlichen Raum.Die nachstehenden Hinweise / Empfehlungen wurden erstellt auf der Grundlage der Nieders. VO (gültig ab 05.06.2021) und von der Nieders. Staatskanzlei freigegebenen FAQ Sport.  

Pdf zum Download hier.

Land beauftragt Populationsstudie zum Wolf

- UMWELTMINISTER OLAF LIES: „STUDIE SCHAFFT FUNDIERTEN ERKENNTNISHORIZONT ZUM ERHALT EINER STABILEN WOLFSPOPULATION - PRINZIP ‚HOFFNUNG‘ KEINE GRUNDLAGE FÜR UMGANG MIT DEM WOLF“ -

PI 075/2021  (21.05.2021)

Das Land Niedersachsen hat über den Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit der Größe der Wolfspopulation in Niedersachsen auseinandersetzt, die für den Erhalt der Art Wolf in Niedersachsen erforderlich ist. Diese wird vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ) der Universität für Bodenkultur Wien unter Leitung von Prof. Klaus Hackländer erstellt. Die modellbasierte Studie soll Erkenntnisse und eine bessere Datenbasis über die günstigste Referenzpopulation für den Wolf in Deutschland und - im Fokus - den niedersächsischen Anteil daran ermitteln.

Umweltminister Olaf Lies erklärt dazu: „Für eine vorausschauende Wolfspolitik brauchen wir zügig eine aussagekräftige, wissenschaftliche Datenbasis. Wir wollen sicherstellen, dass Niedersachsen seinen Anteil an einer gesunden, vernetzten Wolfspopulation in Deutschland leistet. Gleichzeitig können wir nicht einfach abwarten und zusehen, ob das exponentielle Wachstum der Population der vergangenen Jahre sich tatsächlich irgendwann verlangsamt, wenn wir in wenigen Jahren eine dreistellige Zahl von Rudeln allein bei uns in Niedersachsen haben. Das Prinzip ‚Hoffnung‘ ist keine Grundlage für den Umgang mit dem Wolf. Dafür brauchen wir einen wissenschaftlich fundierten Erkenntnishorizont, den wir mit dieser Studie schaffen.“

In Deutschland wird auf Bundesebene für das Monitoringjahr 2019/2020 von insgesamt 176 Wolfsterritorien ausgegangen, darunter 128 Wolfsrudel, 39 Paare und neun sesshafte Einzeltiere. Aufgrund der sehr ungleichen räumlichen Verteilung sind einige wenige Bundesländer, darunter Niedersachsen mit seinem hohen Bestand an Weidetieren, jedoch besonders betroffen. Obwohl die erste Reproduktion von Wölfen in Niedersachsen erst 2012 bestätigt wurde, finden sich in einigen Regionen Niedersachsens mittlerweile die mitunter höchsten Wolfsdichten weltweit. Für das laufende Monitoringjahr sind in Niedersachsen bereits 36 Territorien gemeldet, was einem Zuwachs von 57 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Laut einer vom Bund in Auftrag gegebenen Habitat-Modellierungsstudie, besitzt Deutschland das Potential für ca. 700-1400 Wolfsterritorien. Bei dieser Betrachtung einer maximal möglichen Besiedlung durch Wölfe bleiben die negativen Auswirkungen und die sich ergebenen Konflikte für Nutz- und Weidetierhaltung und den Erhalt anderer gefährdeten Arten jedoch außer Betracht. Lies: „Hier haben wir den Bund bis hin zu Bundesratsinitiativen bereits vielfach aufgefordert, diesen Aspekt besser zu untersuchen.“ Da sich die Population noch immer in der exponentiellen Wachstumsphase befindet, stellt sich die Frage nach der aus Artenschutzsicht erforderlichen Wolfsdichte. „Für den Erhalt der Biodiversität bedeutet das, dass wir uns auch Gedanken über eine kritische Untergrenze der Wolfspopulation machen müssen. Es geht darum zu wissen, welche Größe die Wolfspopulation in unserem Land braucht, um etwa auch eine schwere Räude unbeschadet zu überstehen“, so Lies weiter. In diesem Zusammenhang hat auch die Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Umweltstaatssekretärinnen und -sekretäre vereinbart, den Bund um die Ermittlung der günstigen Referenzpopulation für den Wolf zu ersuchen. Hier fehle es schlicht noch an Erkenntnissen, so Lies.

Dabei geht es dem Umweltminister vor allem auch um mehr Normalität im Umgang mit dem Wolf: „Ein großes Raubtier wie der Wolf ist für eine dauerhafte Koexistenz insbesondere auf die Akzeptanz der ländlichen Bevölkerung angewiesen, denn mit zunehmendem Populationswachstum nehmen erfahrungsgemäß insbesondere die Nutztierschäden, aber auch die Nahbegegnungen und damit die Konflikte zu. Zwar liegt der Hauptfokus der Bemühungen aller Bundesländer auf der Prävention, also dem Schutz der Nutztiere. Das ist allerdings landschaftlich bedingt nicht überall in gleichem Umfang möglich (z. B. auf Deichen oder bei Hütehaltung). Gleichzeitig lernen einzelne Rudel mittlerweile vielerorts, geeignete Schutzmaßnahmen zu umgehen.“

Dass sich diese Umstände auch auf die Akzeptanz des Wolfes in den ländlichen Gebieten auswirke, zeige eine jüngst vom NABU veröffentlichte FORSA-Umfrage. Lies: „60 Prozent der Befragten befürworten, dass Wölfe, die Nutztiere reißen, kontrolliert abgeschossen werden sollen. In Bundesländern, in denen es de facto keine Wölfe gibt, ist diese Zahl geringer. Die, die den Wolf nicht vor der Haustür haben, sehen auch kein Problem damit. Aber Menschen in ländlichen Regionen haben hier naturgemäß eine andere Wahrnehmung.“

Derartige Mensch-Tier-Konflikte bezüglich ökonomischer und sozialer Interessen sowie potentielle negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt seien laut Lies in einer Kulturlandschaft unumgänglich und führten zu der Frage nach einem gesteuerten Wachstum im Rahmen eines Managementplans: „Wir können nicht alles dem Schutz von einzelnen Wölfen unterordnen. Als Grundvoraussetzung für ein Management, das nicht bestandsgefährdend ist, muss daher die Populationsgröße definiert werden, welche nach anerkannten Kriterien den Erhalt der Art Wolf dauerhaft sichert.“

Die Studie wird nun von dem Wiener Institut erstellt. Ergebnisse sollen im Winter 2021 vorliegen. Die Kosten belaufen sich auf 90.000 Euro.

Lies: „Wir müssen etwas tun gegen unnötiges Artensterben“

PM Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz PI 072/2021

Seit zehn bis 15 Jahren werden sogenannte Bremsenfallen zunehmend in der Landwirtschaft eingesetzt und vermarktet. Sie locken durch einen sich in der Sonne aufheizenden Gummiball Insekten an, die dann über einen Trichter in ein Fanggefäß fliegen und dort abgetötet werden. Insbesondere Pferdehalter hoffen, dass ihre Tiere so vor schmerzhaften Stichen der Bremsen verschont bleiben. „Aktuelle Studien sprechen aber eine andere Sprache“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies, „Bremsenfallen sind nicht wirklich effektiv. Vor allem sind sie gleichzeitig eine Gefahr für den Insekten- und Artenschutz.“ Denn laut der Studie von Jäckel et.al. liegt der Anteil der gefangenen und getöteten Insekten, die keine Bremsen sind, bei bis zu 98,5 Prozent. Eine andere Studie zu Pferdebremsenfallen im Oldenburger Umland kommt zu ganz ähnlichen Ergebnissen, hier lag der Anteil des Beifangs bei fast 91 Prozent. „Unterm Strich heißt das: Wir müssen etwas gegen unnötiges Artensterben tun und vor allem den Beifang besonders geschützter Insekten vermindern“, so Umweltminister Lies.

Gerade im Hinblick auf den „Niedersächsischen Weg“, der besonders den Artenschutz in den Fokus nimmt, soll eine landesweit einheitliche Regelung das großräumige Insektensterben zielführend bekämpfen. Der Erlass fordert die unteren Naturschutzbehörden dazu auf sicherzustellen, dass Bremsenfallen nicht innerhalb von Naturschutzgebieten, Nationalparken, Kern- und Pflegezonen von Biosphärenreservaten, FFH-Gebieten oder gesetzlich geschützten Biotopen aufgestellt werden. Darüber hinaus soll außerhalb dieser Schutzgebiete der Einsatz von Bremsenfallen zeitlich beschränkt werden, und zwar vom 1. Juni bis 15. September eines Jahres.

Zum Hintergrund:
§ 44 Abs. 1 Nr. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) verbietet es, wildlebende Tiere der besonders geschützten Arten zu töten. § 4 Abs. 1 Nr. 1 der Bundeartenschutzverordnung (BArtSchVO) enthält das Verbot, wildlebenden Tieren in größeren Mengen, wahllos und mit Hilfe von Fallen nachzustellen, sie anzulocken, zu fangen oder zu töten. Es kann nicht mit ausreichender Gewissheit Sicherheit sichergestellt werden, dass diese Verbotstatbestände durch das Aufstellen der Bremsenfallen nicht erfüllt werden, da sie größere Mengen von Tieren (in der Studie von Jäckel waren es 53.438 Tiere in sechs Fallen) wahllos fangen und töten. Darüber hinaus ist nicht auszuschließen, dass der „nichtselektive Fang“ von Insekten zu einer Beeinträchtigung seltener, insektenfressender Vogelarten führt, die ebenfalls dem besonderen Artenschutz unterliegen.

Veranstaltungseinladung zu "equijoy-kontrovers" Wolfstalk

„equijoy“ – der neue Online-Kanal des Paragon-Verlages aus Hannover, lädt ein zu einer Veranstaltung in seiner Reihe „equijoy-kontrovers“. Aus Corona-Gründen wird die Veranstaltung als Web-Veranstaltung durchgeführt.

Thema Wolf – wir wollen Klartext reden!

 Eingeladen sind vier Referenten, die Ihre Sicht zum Wolf jeweils in einem 5-minütigen Vortrag vorstellen. Diese Vorträge werden nicht unterbrochen und auch nicht kommentiert. Sie stehen als Aussage für sich und werden als Aufzeichnung ab dem 10. Mai 2021 auf dem equijoy-YouTube-Kanal der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. https://www.youtube.com/channel/UCknvbAnlMPL3VWQZISjUjIg

Am 17. und 18. Mai 2021 werden dann jeweils zwei Referenten ab 17:00 Uhr für je 30 Minuten live über Zoom für Fragen zur Verfügung stehen. Jeder kann dabei sein, allerdings ist die Anzahl der Teilnehmer aus organisatorischen Gründen begrenzt. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldung. Anmeldung bitte bis spätestens 14.05.2021 per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Referenten und Live-Chat Zeiten:

  • Bernhard Feßler - Hauptstadtbüroleiter der FN in Berlin und dortiger Wolfsbeauftragter der FN – 18.05.2021 – 17:30 Uhr
  • Alexandra Duesmann – Geschäftsführerin der Pferdeland Niedersachsen GmbH – 17.05.2021 – 17:00 Uhr
  • Frank Faß – Inhaber des Wolfcenters in Dörverden, Experte für Herdenschutzmaßnahmen – 17.05.2021 – 17:30 Uhr
  • Heinz Bley – Geschäftsführer Agrar GmbH Crawinkel und Leiter der „Thüringeti“ – 18.05.2021 – 17:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos.

Pferdeland Niedersachsen GmbH

Gesellschafter

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