Hannoveraner Verband e.V.

Der Hannoveraner Verband e.V. mit Sitz in Verden zählt zu den größten und damit auch bedeutendsten Warmblutzuchtverbänden der Welt. Mehr als 19.000 eingetragene Stuten, über 10.000 aktive Züchter und 420 anerkannte Hengste unterstreichen diese weltweite Spitzenstellung. Gegliedert ist der Hannoveraner Verband, dessen Ausdehnung das gesamte Bundesland Niedersachsen, die Hansestädte Hamburg und Bremen, die südlichen Ausläufer Schleswig-Holsteins, nördliche Grenzbereiche Nordrhein-Westfalens sowie seit 2005 auch das gesamte Bundesland Hessen umfasst, in sieben Bezirksverbände. Diese nehmen eine Mittlerposition zwischen dem Verband und den regionalen Pferdezuchtvereinen ein.

Die Anfänge der gezielten Zucht lassen sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Seitdem wird der Hannoveraner für die Landwirtschaft, für den Militärdienst oder für den Sport gehalten und gezüchtet. Pferdezucht in Hannover war eine wesentliche Existenzgrundlage der Bauern - auch heute noch befindet sich ein Großteil der Stuten in bäuerlicher Hand. Großen Einfluss hat hier die Gründung des Landgestüts 1735, mit der die zentrale Registrierung von Bedeckungen und Abfohlungen eingeführt wurde.

Im Jahr 1888 folgte die Gründung des Hannoverschen Stutbuchs, dem Vorgänger des heutigen Verbandes, dessen Gründung im Jahr 1922 datiert. Während in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen besonderer Wert auf die Nutzung in der Landwirtschaft gelegt wurde, kam es nach dem zweiten Weltkrieg zur Umstellung und Neugestaltung der Hannoveraner Zucht. Vor allem durch den Einsatz von Trakehnern und Vollblütern wurde der Hannoveraner erneut veredelt und wurde zu dem, was er heute ist: Ein rittiges, edles, großliniges und korrektes Warmblutpferd, das als Sport- und Freizeitpartner auf der ganzen Welt geschätzt wird.

http://www.hannoveraner.com

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